Teil eines Werkes 
4. Band (1858)
Entstehung
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keit, der Schwäche und des Mangels aller jener Eigenſchaften anzuklagen, welche die Menſchen zu Helden ſtempeln, ſo hatten ſie doch dafür die Ueber⸗ zeugung gewonnen, daß ſein Herz unverdorben war.

O⸗Donnel's Leid war groß, als er den bevor⸗ ſtehenden Abgang ſeiner beiden Officiere erfuhr. Anfangs wollte er gar nicht daran glauben. Er meinte, der König müſſe den Verſtand verloren haben, und nur mit Mühe hielt man ihn ab, um Audienz nachzuſuchen, umreſpectvollſt, wie er ſich ausdrückte, Gegenvorſtellungen gegen einen ſolchen Wahnſinn zu machen. Der Schmerz des armen Menſchen war aufrichtig. Die Kameradſchaft im Felde der Marſch durch das Gebirge der Bivouac die Nachtwachen bei dem wärmenden Feuer die gemeinſchaftlichen Gefahren, denen ſie getrotzt und glücklich entgangen waren alles dieß hatte ein Band der Freundſchaft geſchlungen, das dauerhaft war, weil es aufrichtig war.

Wenn ihr fort ſeid, ſo kann ich nur noch mit halber Seele gegen die ſchuftigen Chriſtinos fechten! rief er aus.

Mit Tagesanbruch am folgenden Morgen machte ſich die Geſellſchaft, deren Mitglieder die Kleider friedlicher Reiſenden angelegt hatten, auf, um den Weg nach Frankreich anzutreten. Sie beſtand aus Lilini, Harold, Harry und deren beiden Dienern, Doktor Curry, Peter, dem Caſſier und dem Zigeu⸗ ner Jack. Der Letztere ſchien ſich dem Grafen ganz und gar ergeben zu haben, der mit ſeinem gewohn⸗ ten Scharfblick bald die rechten Mittel herniät⸗

Licht⸗ und Schattenſeiten. IV.