Verbrechen zu geben hat. gener,“ ſetzte er hinzu.
„So!“ rief der Capitän, indem er unvermerkt ſeine Hand in die Taſche ſeines Jagd⸗Wammſes gleiten ließ;„das wollen wir ſehen.“
„Er hat ein Piſtol, Kit,“ rief ihm James zu.
Dieſe Warnung kam gerade zu rechter Zeit; eine Secunde hernach wäre es zu ſpät geweſen; denn in dem Augenblicke, in welchem der Capitän Feuer gab, bog Kit aus und die Kugel ſchlug in der Wand ein.
„Hab' ich's nicht geſagt!“ ſprach James.„Hätte man lieber den Kelf ihn erwürgen laſſen.“
Während James Watſon den Zigeuner Jack, voll Vergnügen über den ihm zufallenden Dienſt, bewachte, gelang es Kit und Charley nach einem ſehr unbedeutenden Widerſtand den Capitän nicht nur zu entwaffnen, ſondern auch ſeine Arme ſo feſt zu binden, daß ihm dadurch jede weitere Gewalt⸗ thätigkeit unmöglich wurde. Während dieß vor⸗ ging, brütete ſein Verbündeter, der wieder zu ſich gekommen war, obgleich er ſich noch immer bewußt⸗ los ſtellte, über einem Entweichungsverſuch.
„Nichts da, Jack,“ ſagte James, als er be⸗ merkte, daß dieſer allmählich den einen, dann den andern Augendeckel etwas aufhob;„ſo geht's nicht; ich habe ſchon manchen Fuchs, der ſich ſchlafend ſtellte, bewacht.“
Der Zigeuner verwünſchte ihn in Gedanken.
„Wahrſcheinlich wird man dich hängen,“ fuhr er fort, prahleriſch das Dolchmeſſer ſchwingend. „Wenn dieß geſchieht, ſo verſpreche ich Dir, daß
Sie ſind mein Gefan⸗


