224
„Und die noch überdieß Ihre Mutter iſt,“ be⸗ merkte Harold ironiſch.
Der Caſſier öffnete das Fenſter und fing an, aus Leibeskräften nach der Polizei zu rufen; es war dieß ein gewagter Schritt, wenn gleich vielleicht der
einzige, bei dem er auf Erfolg hoffen konnte. Der
Zufall wollte, daß nicht nur einer, ſondern ſogar zwei Polizeiagenten ſich in der Nähe befanden und zu gleicher Zeit im Zimmer erſchienen. Beſchuldi⸗
gung, ſo wie Gegenbeſchuldigung erfolgte von bei⸗
den Seiten. Die Officianten wußten nicht, was ſie davon halten ſollten, jedenfalls lag es außer ihrem Bereich, zu entſcheiden, wer Recht oder Unrecht habe, und um einem möglichen Irrthume vorzubeugen, beſchloſſen ſie, die ganze Geſellſchaft vor den In⸗ ſpector zu führen. Man ließ zwei Cabs vorfahren. In einem davon nahm Kit und ſeine Begleiter mit
einem Polizeiagenten, in dem andern der Caſſier,
ſeine Mutter und der Juwelier Platz.„Nach der Station!“ rief der Polizeiagent und die Wagen fuhren unter dem Geſpötte von einem Haufen von Müſſiggängern davon, der ſich unter dem Hotel verſammelt hatte. Einige darunter behaupteten, es ſei ein Morb da oben begangen worden, Andere aber meinten, man habe ein Complot entdeckt, das nichts Geringeres bezweckt habe, als die Bank von England zu berauben und ſämmtliche Kronjuwelen aus dem Tower fortzuſchleppen.
Der Policiſt, der in dem Cab mit Rebecca, deren Sohn und dem Juwelier fuhr, fand das enge Ge⸗ fährt für ſeine Geſundheit nicht zuträglich und ver⸗ tauſchte deßhalb ſeinen Sitz im Innern mit der


