Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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Miſſie Eugenia das Haus verlaſſen werde, ſo außer ſich vor Vergnügen, daß er einzelne Worté hatte fallen laſſen, die Norah gehört, worauf ſie ihn zum vollen Geſtändniß gezwungen hatte.

Theuerſte Miß! rief ſie aus, nachdem ſie ihre junge Gebieterin von ihrer Schweſter Abſicht unter⸗ richtet hatte,meinetwegen hätte ſie wohl gehen können, aber ich weiß, daß es den Herrn General tödten und Ihr weiches Herz brechen würde.

Es war kein Augenblick zu verlieren. Die be⸗ ſtürzte Bella rannte in ihrer Schweſter Zimmer; Eugenia und Finfine, deren franzöſiſche Kammer⸗ jungfer, waren beide nicht da.

Fort! fort! murmelte ſie, in eine Fluth von Thränen ausbrechend,fort! Noch iſt es

vielleicht möglich, ſie zu retten, ſetzte ſie hinzu. Norah, ich muß ſogleich das Haus unbemerkt ver⸗

laſſen.

Das kann leicht geſchehen, erwiderte Norah,

aber ich muß mit Ihnen gehen. Ich gehe allein.

Verlangen Sie das nicht von mir, ſprach das anhängliche Mädchen.Sie wiſſen, daß ich für Sie ſterben würde; aber verlangen Sie nicht von

mir, Sie allein gehen zu laſſen. Trauen Sie denn Ihrer getreuen Norah nicht mehr?

Der Knabe, flüſterte Bella,könnte Lärm machen.

Daß dieß nicht geſchieht, dafür will ich ſorgen, erwiderte die Dienerin. Zugleich faßte ſie dieſen am Kragen ſeines Rocks und ſchob ihn in einen großen, alten Kleiderkaſten hinein, drohte ihm, der Himmel

N.