Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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das Eigenthum der Kirche, welches er ſolchergeſtalt an ſich geriſſen hatte, ihm gleich Makbeth's Mord⸗ thatenan den Händen klebte, und zu gleicher Zeit das Spaßhafte des Abenteuers der Beſinnung und dem Nachdenken über die Lage ſeiner Gefährtin Platz machte, ſo erachtete er es für ſchicklich, dieſelbe zu heirathen.

Während ſeines Aufenthalts in Bahonne traf er mit einer vornehmen engliſchen Dame zuſammen, welche eben auch aus Spanien über die Phrenäen ge⸗ kommen war und in Begleitung ihrer Tochter durch Frankreich reiſen wollte. Da ſie ohne männliche Be⸗ gleitung und noch dazu ziemlich choleriſchen Tempera⸗ mentes war, hatte ſie unterwegs manchen Verdruß gehabt, und unſer Freund Montdidier bot ſogleich ſeine Dienſte an, geſellte ſich zu ihrer Geſellſchaft, ſteckte ſich nach einer bei engliſchen Gentlemen auf Reiſen auf dem Continent nicht ſeltenen Gewohnheit in Reitſtiefel und kurze Jacke und ritt als Courier vor ſeinem eigenen Wagen her.

Es geſchah alſo in der eben beſchriebenen Nacht, daß der Courier aus eigener Macht auf der Reiſe nach Caen von einem Sturm befallen, ſich verirrt hatte und nun, da der Wagen in tiefen Geleiſen des nach Schloß Rouſſillon führenden Sandwegs zer⸗ brach, vorausgeritten, von ſeinem Pferde abgeſtiegen und auf dieeinſame Karthauſe zuſchreitend, gerade in dem kritiſchen Augenblick angekommen war.

Nachdem er den herumirrenden Juden, wie angege⸗ ben, über den Haufen geworfen und ſeinen Eingang bewerkſtelligt hatte, ſtreifte er in den untern Re⸗ gionen des Hauſes herum, ohne eine Seele zu finden,