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mochte, während ſelbſt der Grund und Boden rings herum dem Aeußeren nach unmaleriſch und im Ver⸗ fall begriffen ſich darſtellte, wie man es ſo oft bei ei⸗ nem fremden Herrſchaftsgute findet.
Nachdem der Reiſende ſich an einer Vorderthüre des Hauſes mit einer Kraft, daß ſie von oben bis unten erzitterte, verſucht hatte, trat er ein paar Schritte zurück und ſchaute es einige Augenblicke an. Die Läden der verſchiedenen Fenſter waren feſt ver⸗ ſchloſſen und es ſchien vorn heraus unbewohnt zu ſein; er ſchritt alſo ſehr bedächtig nach der Hinter⸗ ſeite herum. Ein Diener, der ihn auf ſeinem Gang hätte aufhalten können, ließ ſich nirgends blicken, und da ſein Ausſehen nur das eines handfeſten Bett⸗ lers, einesabgedankten, heimkehrenden Legionärs war, ſo durfte man annehmen, daß, wenn er auch Jemand von der Dienerſchaft getroffen hätte, er vielleicht nur mit einem Saeré und dem Befehl, ſich von hier weg⸗ zupacken, begrüßt worden wäre.
Er war mit ſeinem Beſtreben, Eintritt zu erlan⸗ gen, auf dieſer Seite des düſtern Gebäudes glück⸗ licher, denn die Thürklinke gab ſeinem Drücken nach, und durch eine Art Hinterhof marſchirend, fand er ſich in einem langen, ſchmalen Gang, der offenbar zu den Bedientenzimmern führte.
Das Haus war, wie ſich jetzt zeigte, bewohnt, da der Gang von zwei oder drei ordinären, an der Wand befeſtigten Laternen, ohne deren trübes Licht der Rei⸗ ſende kaum ſelbſt bei Tag ſich zurecht gefunden hätte, erhellt war.
Durch dieſen Gang gelangte der Soldat in die Küche. Auf dem Roſt brannte ein Feuer und an


