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Er lautete folgendermaßen:
„Die, welche dieſe Worte ſchreibt, Ihr ehemali⸗ ger Kamarade, Gilpin Swart, iſt eine Frau und die Tochter Ihres bitterſten Feindes.“
„Eine Ahnung, daß meiner bei dem ſchreckli⸗ chen Gerichtsverfahren, dem wir unterworfen werden, das Todesurtheil wartet, veranlaßt mich zu einer Aenderung des erſten von mir gefaßten Entſchluſſes, nie mein Geheimniß zu verrathen und vor dem, welchen ich unüberlegt aber nur allzuſehr geliebt habe, geſtändig dazuſtehen.“
„Konnte wirklich die reinſte, die uneigen⸗ nützigſte, die makelloſeſte Liebe die Kränkungen und die Niederträchtigkeit des Theils meiner Fa⸗ milie, deſſen finſtere Thaten Verderben über Ihr Haupt gebracht haben, ſühnen, ſo iſt dieſe Sühne die meinige geweſen.“
„Um kurz zu ſein, denn ich habe nur wenig Zeit, das Geſtändniß zu machen: von dem erſten Augenblick, da ich Sie in Ihres Vaters Woh⸗ nung ſah, liebte ich Sie. Ihre edle Natur, Ihr hohes, ritterliches Benehmen, Ihre Kümmer⸗ niſſe und ſelbſt Ihr Stolz, ſammt allen den Uebeln, welche in Folge der Intriguen meiner Familie über Sie kamen, entzündeten nur um ſo mehr meine brennende Leidenſchaft. Die gänzliche Hoffnungsloſigkeit, meine Gefühle er⸗ widert zu ſehen, hinderte mich nicht, der gehei⸗ men Neigung, welche mich gänzlich durchdrang, nachzugeben. Kurz, es war mein einziger, mein theuerſter Genuß, Sie aus der Ferne zu betrach⸗ ten— nur von einem Blick auf


