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dere etwaige Beſucher, iſt er gewöhnlich der Liebling des Hauſes; willkommen geheißen von den Aelteren, weil er angenommener Maßen ein Mann von guter Lebensart und Erziehung, und den Vorrang genie⸗ ßend unter den Jüngeren, den Gedankenloſeren, Lie⸗ benswürdigeren und Fröhlicheren, wegen des Ritter⸗ lichen in ſeiner Erſcheinung(mit einem Pferde, zu reiten, und Waffen, ſie zu tragen) und des teufelmäßig behaglichen und unbelümmerten Lebens, wozu er ſich bekennt. Unter ſolchen Umſtänden wird er, wenn nicht der erklärte Liebhaber, wenigſtens der Freund und Vertraute von jeder Schaar hübſcher Mädchen in jeder Stadt, jedem Dorfe, wo er ſechs Monate ſteht, und erinnert ſich im ſpätern Leben eines kleinen Romans, der an ein jedes ſolcher Quartiere geknüpft iſt. Dann kommt die Straße, der Marſch und der neue Schauplatz, gerade da er ſich als den vertrauten Freund der guten Leute zu fühlen anfängt, welchen er jetzt ſo plötzlich Lebewohl ſagen muß und von wel⸗ chen er mit denſelben freundlichen Gefühlen betrachtet wird. Dann kommt, wie geſagt, das friſche Quar⸗ tier, die neue Bekanntſchaft, und das gleiche Beſtre⸗ ben, ſich zu einem angenehmen Gaſt zu machen, ge⸗ wöhnlich mit dem gleichen Erfolg.
Die Reiterei hat hier Manches vor der Infan⸗ terie voraus, und während einer zwanzigjährigen Lebenszeit unter den Dragonern hat der Mann die Ausſicht, mit einigen Ausbrüchen und Störungen dieſer oder jener Art, der Reihe nach mit ſeiner Truppe Freilanzen alle Städte und Dörfer von Eng⸗ land zu beſuchen.


