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Weg durch die Menge bis zum Altar, wo Sir Mare Raymond bereits Platz genommen hatte an der Seite eines zitternden Mädchens mit einem Geſicht, bläſſer als ſein Schleier oder die Orangeblüthen in dem Kranz auf ihrem Haupte.
Die Bläſſe der Braut war keine Vorläuferin der Freude, ſondern ein Zeichen der Verzweiflung, denn wie unſere Leſer wiſſen, empörte ſich das Herz der Unglücklichen gegen ein ſolches Opfer. Ihr Vater, ſtreng und unverſöhnlich, ſtand neben ihr, ent⸗ ſchloſſen ſein einziges Kind auf dem Altar des Ehr⸗ geizes hinzuſchlachten. Seine Lippen lächelten; die ſeiner Familie ſahen aſchfarbig aus.
Innerhalb des Gitters, welches den Altar um⸗ gab, befanden ſich der fungirende Biſchof und ſein Caplan. Der Prälat wollte eben die heilige Cere⸗ monie beginnen, als Sam, deſſen Aufregung und plötzliche Erſcheinung eine gewiſſe Beſtürzung unter den Damen hervorbrachte, ausrief:
ich thue Einſprache gegen dieſe Hei⸗ rath!“
Die Braut wurde ohnmächtig und man kann ſich die auf ſolche Worte folgende Beſtürzung eher vor⸗ ſtellen, als beſchreiben.
„Geduld,“ flüſterte Sir Walter,„Geduld, mein theurer Freund, um Mignonne's willen.“
„Was bedeutet das?“ fragte Andrew Groſſette.
„Das bedeutet,“ erwiderte der, welcher die Stö⸗ rung verurſacht hatte, unwillig,„daß Sir Marc Raymond ſchon verheirathet iſt, obgleich er ſeine Frau verleugnen zu müſſen glaubte.“
„Lügner!“ rief der Baronet zornentſlammt.


