Teil eines Werkes 
3. Band (1858)
Entstehung
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umfaßt hatte, ſo ſchloß ſie in ihrer Seelenunſchuld, die Reue und nicht die Leidenſchaft führe ihn zu

ihren Füßen und ſie hob ihn mit dem Lächeln des Engels der Vergebung auf, als er ſich vor ihr auf die Kniee warf.

Marec! ſagte ſie,ich bin recht unglücklich ge⸗ weſen, ach ja! Du haſt dem beſten der Brüder das Herz gebrochen, denn all ſein Glück und ſein Stolz beruhten auf der Ehre ſeiner Schweſter.

Ich werde Alles wieder gut machen; ich bin reich und

Bſt! bſt. Du kennſt ihn nicht, alle Schätze Londons könnten in ſeinen Augen meine Schande und den Spott der Welt nicht ausgleichen.

Die Welt wird davon nichts wiſſen, entgegnete der Wüſtling,wir wollen England verlaſſen und uns eine eigene Welt ſchaffen in dem glühenden Italien, dem Land der Liebe und Luſt. Willige ein, Mignonne, gib Deinem Herzen und dem meini⸗ gen das Glück zurück, willige ein um der Liebe zu unſerem Kind willen.

Um der Liebe zu meinem Kind willen, ſagte die junge Mutter,kann ich das Vergangene ver⸗ zeihen, aber die Genugthuung muß ebenſo vollſtändig ſein, wie das Unrecht. Für dieſes Mal ſoll es kein Geheimniß geben, ſondern eine öffentlich und in Gegenwart Gottes vollzogene Heirath.

Bei dem Wort Heirath erhob ſich der Baronet.

Bringe mich zu meinem theuren Bruder, fuhr Mignonne fort,ſage ihm, daß ich Deine Gattin bin; ich kenne ſein edles Herz, er wird Dir verzeihen.

Das iſt unmöglich, murmelte der Wüſtling,