Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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vertrüge; Dicks Leben war bei dieſer Betrachtung ganz untergeordneter Art.—

Nach der Verhaftung von Bill Spuggin's waren ſie den ganzen übrigen Tag um die Bude herum⸗ geſtrichen, hatten gewartet, bis das Publikum den Platz räumte, ſich dann hinter die Leinwand ge⸗ ſchlichen, und, wie wir ſahen, ihr ſchlimmes Vor⸗ haben glücklich ausgeführt.

Sie wollten ihren Gefangenen in eine Keller⸗ ſchenke bringen, wo man Diebe und andere verdächtige Leute aus der Nachbarſchaft von Woodſtreet be⸗ herbergte. Der Herr des Hauſes, ein ehemaliger Sträfling, war ihnen wohlbekannt und ſie wußten, daß ſie auf ihn rechnen konnten. Es gab tauſend Mittel, Dick in dieſem Hauſe zu verbergen, und wenn es nöthig war und die Policei ſie beunruhigte, ohne große Gefahr verſchwinden zu laſſen.

„Wenn Du einen einzigen Schrei ausſtößeſt,“ ſagte der Räuber, der ihn fortſchleppte,„ſo ſchneide ich Dir den Hals ab!“

Dieß war genug; der arme kleine Gefangene, von Schrecken niedergebeugt, erſtickte ſelbſt ſein Schluchzen. Ddie kalte Luft, welche Sam in's Geſicht wehte, oder vielleicht das Hinwegziehen der Decke weckte ihn auf. Er ſtreckte den Arm aus, um ſeinen Kama⸗ raden zu ſuchen.

„Wo biſt Du, Dick?“ fragte er.

Da er keine Antwort erhielt, richtete er ſich auf; glücklicherweiſe hatte er noch ſeine Flitterkleider an, er war zu müde geweſen, ſich auszuziehen.

„Wer hat die Leinwand angerührt?“ rief er,