278
belehren— kurz, ihre kaufmänniſche Erziehung ſo zu ſagen vom Anfang an zu beſorgen.
Im Vertrauen zu unſeren Leſern— wir ſind geneigt zu glauben, daß der alte Buchhalter, wenn er ſeine Aufgabe beginnt, finden wird, er habe die Kenntniſſe der jungen Männer doch etwas zu gering angeſchlagen. Ein Comptoir in Calcutta und ein mathematiſcher Kurs in Cambridge ſind keine üblen Vorbereitungen für ein Citygeſchäft.
Als Mr. Mangles wieder im Comptoir erſchien, meldete ihm der Portier mit einer gewiſſen geheim⸗ nißvollen Miene, daß ſchon ſeit drei Tagen alle Mor⸗ gen eine gewiſſe Perſon aus der Kron' und Elſter nach ihm gefragt habe.
„Woher, ſagt Ihr?“ rief Peter entſetzt, denn er hatte die Abenteuer, welche er bei ſeinem einzigen Beſuch in jener Schenke verlebte, nicht vergeſſen.
„Kron' und Elſter,“ wiederholte der Mann.
„Ein ſchwarzes Weibsbild?“ entgegnete Mr. Mang⸗ les mit verhaltenem Athem.
„Nein, Sir, nein,“ antwortete der Portier, der augenſcheinlich, wenn er ſo keck geweſen wäre, gern gelacht hätte;„ein Burſche, der wie ein Bierzapfer ausſieht. Es ſei ein ſterbenskranker Menſch dort, der Sie ſehnlich zu ſprechen wünſche. Wenn Sie aber nicht beläſtigt ſein wollen,“ fügte er bei,„ſo ſchicke ich ihn wieder fort.“
Peter beſann ſich eine Weile. In der City und in ſeinem eigenen Zimmer, wo er die Comptoiriſten und die Polizei in Rufweite hatte, konnte ſeiner Meinung nach keine große Gefahr zu beſorgen ſein;


