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„Weil bei ihm mein Gemüth nicht ruhig werden kann, und ich nicht thun darf, was recht iſt,“ erwi⸗ derte der arme Knabe tief erröthend.„Ich werde gewiß eines Tages entdeckt und weiß dann wohl, was daraus erfolgt; denn ich habe oft, wenn man mich für ſchlafend hielt, mit angehört, wie der Alte ſich von der Norfolkinſel mit ſeinem Kumpan, dem Fidler Dick, unterhielt— das iſt der, welcher die tanzenden Mädchen hat; vielleicht kennt Ihr ihn?“
Der achtbare Mann ſchüttelte den Kopf.
„Nun, es hätte wohl ſein können, denn er iſt ein guter Freund von Mike, weil ſie mit einander gepackt worden ſind. Ich möchte aus dieſer Lauf⸗ bahn herauskommen, denn ich kann's nicht ertragen, daß ich mich immer fürchten ſoll, wenn ich mein Ge⸗ ſicht in der Straße zeige. Wie hämmert mir das Herz gegen die Rippen, wenn ich zufälliger Weiſe einen Packan ſehe oder Jemand mit der Hand nur meine Schulter berührt.“
„Was kann ich für Dich thun?“
„Mir ein Zeugniß geben. Ich werde dann Ar⸗ beit finden.“
Mr. Silex warf ſich mit der Miene großer Strenge in die Bruſt. Durch ſeine Fragen und ſeine ſcheinbare Aufmerkſamkeit hatte er ſeinen Neffen ſo lange hingehalten, bis er einen Polizeidiener in der Nähe bemerkte.
„Siehſt Du jenen öffentlichen Diener?“ fragte er.
„Ja, Onkel.“
„Du biſt ein unverſchämter junger Hallunke,“ fuhr ſein Verwandter fort,„und wenn Du Dich er⸗ dreiſteſt, mich wieder Onkel zu nennen, ſo werde ich


