184 ich mehr zu ſagen?... Wir ſcheiden im Frieden?“
„Im Frieden!“ rief Sir William, ihm die Hand reichend,„Sie müſſen ſagen, als Freunde. Unter den Umſtänden, in welche das Schickſal Sie ver⸗ ſetzte, hätte mancher Andere eher ſein Intereſſe und ſeine Sicherheit, als die ewigen Grundſätze der Gerechtigkeit und Wahrheit zu Rathe gezogen. So oft ich an Sie denke, wird es als an einen Freund geſchehen!“
„Danke!“ ſprach der Khan ſehr bewegt.
„Kann ich nichts thun, um Ihnen meine Achtung, meine Dankbarkeit zu beweiſen?“
„Nichts Ic bin reich reich!. denken Sie nicht, daß mein Vorſatz unüberlegt oder unfreundlich ſei! Mein Bruder kennt ihn bereits und iſt damit einverſtanden! Adieu! Seien Sie ſo glücklich, als Sie es zu ſein verdienen; dieß iſt der größte Lohn, den ich Ihnen wünſchen kann!“
Er führte die Hund, welche er noch hielt, an ſeine Lippen und verließ hierauf das Zimmer. Und ehe der Baronet von ſeinem Erſtaunen ſich erholt hatte, wurde die Poſtchaiſe von vier kräftigen Roſſen im Galopp hinweggeführt.
Nie hörte Sir William oder Matthäus Aſhton Etwas von ihm.
Und jetzt, lieber Leſer, iſt unſere Aufgabe vollendet. Mögen wir Deine Theilnahme nicht mißbraucht haben!
Ende.


