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Fünfzigſtes Kapitel.
Beim Eintritt in die Bibliothek eilte unſer Held ſogleich zu dem Seſſel des alten Martin, auf deſſen
Geſicht bereits die Bläſſe des Todes lag, aber deſſen
Augen bei dem Ton von der Stimme ſeines jungen Herrn eiglänzten⸗
„Da iſt der Sohn meines Herrn!“ rief er;„aber Sie haben bis jetzt weder die Beſitztitel, noch die Familien⸗Kleinodien, noch das Silbergeſchirr.“
„Das Alles iſt verloren!“ ſagte Mr. Elworthy, der neben ihm ſtand.
„So glaubt man,“ verſetzte der Sterbende lächelnd, „ſo glaubt man, aber man täuſcht ſich. Martin hat Alles: Pergamente, Diamanten, Gold und Silber, Alles, Alles! Sir William hat ſie weder ſeinem Rechtsanwalt, noch dem Rector anvertraut.
nein, nein.. ſondern der Treue.. des
alten Haushundes, der Treue von Martin... von Martin dem Stallknecht!.... Es fehlt nichts davon,“ ſetzte er hinzu, die Hand des Erben faſſend; „Alles iſt hier, Alles iſt hier!“
Die Anſtrengung, die es ihn koſtete, hatte den Greis ſo erſchöpft, daß man ihn einige Augenblicke für todt hielt. Aber der Khan begehrte ein Glas Waſſer, goß den Inhalt eines kleinen Fläſchchens hinein, welcher der Flüſſigkeit eine Opalfarbe gab
und hielt es dem Sterbenden an die Lippen. Schon der bloße Geruch ſchien ihn wieder zu beleben, und
als er getrunken hatte, bekam er wieder Kraft.


