—
197
ſich ſpaltet und einerſeits nach der Farm, anderer⸗ ſeits nach dem Pfarrhaus führt, als ein Individuum, das am Fuß des Wegweiſers niedergeduckt war, vor ihm aufſtand. Henry war ſogleich auf ſeiner Hut.
„Herr Gott! Maſter Henry, kennſt Du mich nicht?“
Es war Joe Beans, der treue Vertraute unſeres Helden.
„Joe!“ rief er,„was führt Dich hieher?“
„Ich war nicht ruhig im Geiſte; ich mußte Dich ſehen, Maſter Henry; ſo wollte ich denn, nachdem ich das Geſpann in den Stall gebracht hatte, auf Dich warten. Ich wußte wohl, ich würde Dich an dem alten Platze, wo wir den Kaninchen im Winter aufpaßten, finden. Eine famoſe Unterhaltung, nicht wahr?“
„Aber warum biſt Du nicht ruhig im Geiſt geweſen, wie Du ſagſt?“ fragte Henry. Seit langer Zeit war er der Meinung, Joe ſey nicht ſo einfältig, als man von ihm behauptete.
„Hieher! Hieher Maſter Henry, und ich will es Dir ſagen!“
Nachdem er einen ſchmalen Fußweg eingeſchlagen hatte, der nach den Anlagen führte, ſchritt Joe eine Zeit lang ſchweigend vorwärts. Endlich näherten ſie ſich einem Bauernhauſe, das von einem der Kaninchen⸗ wärter bewohnt war und gewöhnlich die Retraite genannt wurde.
„Hier!“ ſagte Joe, mit einem Lächeln der Zu⸗ friedenheit;„da ſind ſie alle. Ich habe ſie be⸗ lauſcht.“
„Belauſcht, wen?“


