Teil eines Werkes 
4. Band (1827)
Entstehung
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ren ſpaͤteren Tagen eines Gluͤckes, einer Ru⸗ he, die ihr in ihrem fruͤheren Alter fremd ge⸗ blieben waren. Selten nur ward ſie hierin geſtoͤrt, ausgenommen, wenn ſie Sir Lionels Grab beſuchte; dann erinnerte ſie ſich jedes Mal mit Thraͤnen an des Muͤllers Garten, Murmeln des Waſſers, das Rauſchen der Eſche, und den Geſang der Droſſel.

Cecil nahm ſeinen beſtaͤndigen Aufenthalt zu Farleigh⸗Caſtle, und da ſowohl er als Beatrix feſt entſchloſſen waren, London nie wie⸗ derzuſehen, verkaufte er das Haus, welches ſeine Familie daſelbſt, an den Ufern der Themſe, nicht weit von dem Dorfe Charing entfernt gelegen, ſeit geraumer Zeit beſeſſen hatte. Ein anderer Hungerford kaufte es, und bei deſſen Nach⸗ kommen blieb es bis zu den Zeiten Karls II. Dann riß Sir Edward Hungerford es nieder und baute mehrere kleinere Haͤuſer, ſo wie ein Marktgebaͤude an deſſen Stelle. An der Nordſeite des Marktgebaͤudes ließ er, um das Andenken der Familie zu erhalten, ſeine Buͤ⸗ ſte, in Stein gehauen, ſetzen. Beſtaͤubt und beſchmutzt ſteht ſie dort noch jetzt, doch We⸗ nige werfen einen Blick auf ſie, und noch Wenigere denken dabei des tapferen Ritters, den ſie darſtellt, und deſſen Name der angren⸗ zende Marktplatz noch jetzt traͤgt.