Teil eines Werkes 
4. Band (1827)
Entstehung
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ihren Haͤnden tragend. In ihren Bannern war ein Krußifir eingewebt, mit einem Kreuze, und den fuͤnf Wunden Chriſti. Auch auf ih⸗ ren Aermeln trugen ſie dies Zeichen, mit dem NamenJeſus in der Mitte; und alle wa⸗ ren durch einen Eid an einander gefeſſelt. Die Weihe, und die heiligen Simbole dieſer Maͤn⸗ ner aͤußerten einen mächtigen Einfluß auf die Menge, aber was ihr das groͤßte Vertrauen einflößte, war die wunderthätige Huͤlfe, die ih⸗ nen durch ein Weib ward. Ungeſchreckt durch das Beiſpiel derheili⸗ gen Jungfrau von Kent welche ſich einige Zeit vorher als Prophetinn und Wunderthaͤterinn geopfert hatte, kam ein armes, fanatiſches Maͤdchen, aus irgend einem verborgenen Theile von Somerſetſhire als deren Nachfolgerinn her⸗ bei. Bald erlangte ſie einen ſolchen Ruf, daß die Haͤupter der jetzigen Inſurrection ſie auf⸗ forderten, zu ihren Fahnen zu ſtoßen, und ih⸗ ren Unternehmungen durch ihre Wunder die Weihe zu geben. Dieſem Maͤdchen konnte man nicht, wie ihrer Vorgaͤngerinn aus Kent, die Abſicht des Betruges zur Laſt legen. Sie handelte nur aus geiſtiger Ueberſpannung, und vereinigte ſich in der feſten Ueberzeugung mit den Auftuͤhrern, daß ſie vom Himmel berufen ſei, dieſelben zum Siege zu fuͤhren, und den