Teil eines Werkes 
4. Band (1827)
Entstehung
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verdoppeln. Kaum war dies geſchehen, als der Scheriff mit ſeinen Leuten zu dem Haupt⸗ eingange hereinſprengte, in der Erwartung, den Platz durch Ueberrumpelung zu gewinnen. Zu ihrem großen Verdruſſe fanden ſie alles zum Widerſtande bereit; deshalb ſandte der Scheriff den Verhaftsbefehl dem Herrn des Schloſſes friedlich zu, und forderte ihn im Na⸗ men des Konigs auf, ſich zu uͤberliefern. Statt dieſem Befehle zu gehorchen, riß Sir Lionel das Papier in Stuͤcken, warf dieſe in die Luft, befahl, die Laͤrmglocke zu ziehen, um ſeine Leute zu verſammeln, riß das Schwert aus der Scheide, und eilte auf den Damm, von deſſen Mauern aus er den Scheriff warnte, ſich zu entfernen, wollte er nicht mit einem Hagel von Pfeilen und Kugeln begruͤßt wer⸗ den. Der Scheriff war ein entſchloſſener Mann, und hielt dieſe Drohungen fuͤr leere Prahlerei, denn er glaubte durchaus nicht, daß Sir Lio⸗ nel es wagen wuͤrde, dem Befehle des Koͤnigs offene Gewalt entgegenzuſetzen. Er bemerkte, daß die Mauern des Dammes von der Außen⸗ ſeite mit Geſtruͤpp und Buſchwerk ſo dicht be⸗ wachſen waren, daß es nicht ſchwer ſein konnte, ſie von hier aus zu erſteigen. Daher gebot er ſeinen Leuten, abzuſitzen, und den