Teil eines Werkes 
4. Band (1827)
Entstehung
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— 167— niß gebracht, und in ſicherer Obhut gehalten werde. Bei St. Paul, er ſoll in Tyburn an ſeinem eigenen Galgen haͤngen. S iſt nur, um die Welt von einem Schelme zu befreien, und das iſt gut;— und von einem Moͤnche, was noch beſſer iſt.“

„Ganz wie es Ew. Majeſtat Weisheit ge⸗ faͤllig iſt,“ entgegnete Sir Thomas mit einer tiefen Verneigung.—„Und in Ruͤckſicht des unſchuldigen Juͤnglings, mag es Ew. Majeſtät gefallen zu vernehmen, daß ich ihn ſah, und daß er, die Wahrheit zu ſagen, ſehr weich⸗ muͤthig und unbeſtändig ſcheint; ſonſt wuͤrde er auch nicht in dieſe Schlinge gegangen ſein.“

„Wohl denn, ſo mag der Knabe freige⸗ ſprochen ſein. Es giebt auch ohne ihn ſchon genug Narren in der Welt; doch laß das nun gut ſein. Die Hungerfords waren immer ein tapferes, treues Geſchlecht; ſein Vater war ein tuchtiger Krieger, das beweiſt ſchon, daß er auf dem Turniere zu Greenwich ſein Schwert auf unſerem Helme zerſplitterte; und, bei mei⸗ ner Treue, ſeinem Sohne, dieſem Schwach⸗ kopfe, ſcheint hinlaͤngliches Unrecht geſchehen zu ſein. Hoͤrteſt Du mich, ha?— Fort denn, und thu, was ich gebot; und ſende mir den Schneider, mir die Ruͤſtung abzunehmen.—