Teil eines Werkes 
4. Band (1827)
Entstehung
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Die meiſten der Anweſenden waren Wolſey perſonlich feindlich geſinnt; dieſe Geſundheit be⸗ wirkte daher eine ſeltene Einigkeit in der Ge⸗ ſellſchaft, und ward mit nur zwei oder drei Stimmen dagegen, getrunken. Dann erklaͤrte der Gekronte, welcher einen Ruͤckfall zu dem Benehmen fuͤrchtete, mit welchem er Dudley ſchon ſehr unzufrieden ſahe, daß er ein Gedicht zum Lobe ſeiner Geliebten, Margaretha, ſingen, und jeden Ungläubigen herausfordern wolle, der ſich weigere, ihre Geſundheit mit einem vol⸗ len Humpen zu trinken. Darauf ſang er ein

Lobgedicht auf ſeine Schone, und willig ſtimmte

Jeder mit ein, als ihre Geſundheit getrun⸗ ken ward, doch der Gekronte war nicht Orpheus genug, die wilden Thiere um ſich her durch ſei⸗ nen Geſang zu zahmen. Woodville, der tolle Fanatiker, ſtieß in die Trompete zum Angriff, Andere, ſeiner eigenen Anſicht, traten ihm bei, und die Vertheidiger des alten Glaubens nah⸗ men den Fehdehandſchuh auf. Der Dichter hatte jetzt ſchon ſo viel des guten Lambeth⸗ Ales getrunken, daß auch er in eine kriegeriſche Stimmung verſetzt worden, und er feuerte da⸗ her den Kampf an, indem er bald dieſe, bald jene Parthei unterſtuͤtzte. Unter ſolchen Kaͤm⸗ pfern, durch Fänatismus und Biet zugleich be⸗ geiſtert, mochte Dudley nicht weilen; er ging