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Sie erſuchten ihn, dadurch die Kraft der Ge⸗ rechtigkeit zu verſtärken, und ſeinen alteſten, gluͤhendſten Feind am Entrinnen zu hindern, ſollte er verurtheilt werden; oder ihn abzuhal⸗ ten, das Geſchworengericht durch die Entfaltung ſeiner uͤberlegenen Macht einzuſchuͤchtern. Der gute Praͤlat verweigerte aber in dieſem Falle jede Einmiſchung, und erklaͤrte, ſo erfreut er auch ſei, zu hoͤren, daß das Verderben endlich einen ſolchen ruchloſen Unterdruͤcker und Miſſe⸗ thaͤter ereilen ſolle, ſo komme es ihm, als ei⸗ nem Diener des Friedens, doch nicht zu, krie⸗ geriſche Ruͤſtungen zu treffen, ſelbſt nicht zur Unterſtutzung des Geſetzes, und noch weit we⸗ niger bei ſeiner eigenen Privatſtreitigkeit, in welcher er ſich keine anderen Kaͤmpfer wuͤnſche, als Wahrheit und Gerechtigkeit, keinen ſtaͤrke⸗ ren Ruͤckhalt, als die Ueberzeugung ſeiner eige⸗ nen Schuldloſigkeit.
Sir Lionel ruͤſtete ſich waͤhrend dieſer Zeit ebenfalls mit einem Eifer, welcher der Groͤße der Gefahr angemeſſen war. Die Mehrzahl ſei⸗ ner Anhaͤnger und Dienſtleute waren ihm treu ge⸗ blieben, da ſie wohl wußten, daß ihr Schickſal großtentheils von dem ſeinigen abhaͤnge, von dem⸗ ſelben unzertrennlich ſei; ſie wurden ſogar durch eine Art verzweiflungsvoller Kuͤhnheit ermuthigt, welche der uͤberlegneren Zahl ihrer Gegner das


