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fen von Surrey auf dem Schlachtfelde zum Ritter geſchlagen wurdeſt; wahrlich, Sir Lionel, es freut mich, Dich ſo wohl zu ſehen, und in ei⸗ nem ſo ſchoͤnen Hauſe, von ſolcher zahlreichen Dienerſchaft umgeben.“
Unter dem Beiſtande der Lady Fitzmaurice und deren Tochter hatte die Koͤniginn jetzt ihren Tragſeſſel verlaſſen, und das koͤnigliche Paar, ſo wie ihre naͤchſte Umgebung, wurden in das Haus gefuͤhrt. Heinrich heftete ſeine Augen mit einem Blicke inniger Bewunderung auf Beatrix, durch deren hohe Geſtalt und wuͤrdevolle Schoͤnheit er nicht wenig ergriffen zu ſein ſchien. Sobald der Koͤnig ſich gewaſchen, und ei⸗ nen Becher leichten franzoͤſiſchen Weines getrun⸗ ken hatte, verlangte er eine geheime Unterre⸗ dung mit ſeinem Wirthe. Er ſagte dabei, daß er vom Reiten noch warm ſei, und die of⸗ fene friſche Luft der verſchloſſenen Stube vorziehen wuͤrde; deshalb ward er zu der hohen Terraſſe gefuͤhrt. Hier nahm er vertraulich Sir Lionels Arm, und ging einige Zeit mit ihm auf und nieder, uͤber die Ankla⸗ gen gegen den Abt ſprechend, und dann und wann ſtill ſtehend, um auf die Abtei zu blik⸗ ken, deren ausgedehnte, bluͤhende, fruchtbare Beſitzungen ſich faſt ſo weit erſtreckten, als das Auge reichte. Sir Lionel hatte Sorge getra⸗


