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etwa vierzig Yard*) lang und zwanzig breit war. Das ganze obere Ende dieſer Halle war mit einem Teppich von den reichſten Farben und der ſchoͤnſten Arbeit, behangen. Nachdem Dud⸗ ley dies treffliche Kunſtwerk der flamlaͤndiſchen Fabriken bewundert hatte, durchſchritt er den großen Hof, der nahe an fuͤnf hundert Fuß lang war, und trat in das Schreibzimmer, wo acht oder zehn Moͤnche, und eben ſo viele Schreiber der Abtei, damit beſchaͤftigt waren, zu ſchreiben, zu uͤbertragen, oder aufzufriſchen, ſowohl hiſtoriſche Chroniken als literariſche Schatze aller Art, alte und neue, kirchliche und buͤrgerliche. Von dieſem Zimmer ging er durch eine große Doppelthuͤre in die geraͤumige, hohe Bibliothek, und ſtaunte nicht weniger uͤber ihre ungeheure Ausdehnung, als uͤber die große Menge von Buͤchern und Manuſcripten, welche ſie enthielt, von dem Fußboden bis zu der Decke aufgereiht. Hier wurden die klaſ⸗ ſiſchen Schatze der Griechen und Lateiner auf⸗ bewahrt, die ohne die Sorgfalt ſo aͤngſtlicher Waͤchter, und die unſaͤgliche Muͤhe vieler Ko⸗ piſten, nie bis zu uns gelangt ſein wuͤrden; hier lagen in großer Maſſe alle die Quellen,
*) Ein Yard, oder eine engliſche Elle iſt ungefaͤhr 1 ½ berliner Elle lang. D. ueb. 3*


