Teil eines Werkes 
3. Band (1827)
Entstehung
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die unuͤbertroffene architektoniſche Schoͤnheit und die reichen Verzierungen mit Muße betrachtet, und laͤngere Zeit auf die Entzifferung der nor⸗ maͤnniſchen Ziegel des Fußbodens verwendet hatte, welche mit lateiniſchen Inſchriften und Namen von verſchiedenen Koͤnigen und Wohl⸗ thaͤtern der Abtei bedeckt waren, beſuchte er nach und nach die Kapellen von St. Maria, St. Andreas, unſerer lieben Frau von Loretto, vom heiligen Grabe, und von St. Edgar, in welcher letzteren das ehrwuͤrdige Grab des Koͤ⸗ nigs ſich befand, der dem Gebaͤude ſeinen Na⸗ men gab. Alle die anderen waren durch pracht⸗ volle Monumente in Kupfer oder Marmor 1 verziert, errichtet zum Andenken an Koͤnige, Koͤniginnen, Aebte, Krieger, Staatsmaͤnner, und edle Damen aͤlterer Zeiten, welche nicht ahneten, daß die Mauern des Heiligthumes, in dem ſie ihre ſterblichen Reſte beizuſetzen be⸗ fahlen, Mauern, welche den Angriffen der Zeit noch manches Menſchenalter hindurch getrotzt haben wuͤrden, durch Menſchen umgeſtuͤrzt wer⸗ den ſollten, daß die Thiere des Feldes ihre entweihten Graͤber zu Hoͤhlen fuͤr ſich benuz⸗ zen, und die Haͤnde kirchenſchaͤnderiſchen Gei⸗

zes ſogar ihre Gebeine ausſcharrend, und ſie zu einer Nahrung raubgieriger Voͤgel machen wuͤrden, indem ſie die Saͤrge ihres Schmuckes