Teil eines Werkes 
3. Band (1827)
Entstehung
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verſunken ſtand, und die Landſchaft vor ſich betrachtete, welche allmaͤhlig immer mehr von

dem purpurnen Zwielicht uͤbergoſſen ward, unter⸗

brach plötzlich eine kraftvolle Baßſtimme die Stille durch den Geſang einer moͤnchiſchen Hymne, und indem Dudley in der Richtung um ſich ſahe, aus welcher die Laute ertonten, gewahrte er ſeinen alten Bekannten, den Bru⸗ der Franz, der die Blumen in einem kleinen Garten zwiſchen dem Thorhauſe und dem Por⸗ tale des Wohngebaͤudes begoß, welcher von dem emſigſten Fleiße und der groͤßten Fultur zeigte.

Salve!e rief der Monch, als Dudleh ſich nahete, ſeiner ſchoͤnen Stimme wieder je⸗ nen feierlichern Ton gebend, welchen der Kir⸗ chendienſt erfordert; dann fuhr er mit gutmuͤ⸗ thiger Vertraulichkeit fort:Ah, mein Sohn aus dem Sumpfe, mein Ritter nicht von Koͤnig Arthurs Tafelrunde ſondern von deſ⸗ ſen tiefem Mooresgrunde wie geht es, was machſt Du?

Laßt mich Euch nicht unterbrechen, guter Vater, entgegnete Dudley,denn ich weiß, daß Maͤnner Eures Standes wenig Erholungen haben, und vielleicht keine, welche dem Her⸗ zen ſo wohlthut, als die Pflege lieblicher Blumen.