Teil eines Werkes 
2. Band (1827)
Entstehung
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187 gens widerrechtlich bemächtigt hatte. Doch ſo,

wie die Gerechtigkeit damals gehandhabt ward,

und beſonders, wo eine ſo wichtige und mäch⸗ tige Perſon als Sir Lionel im Spiele war, wuͤrden hinlaͤngliche Beweiſe, das ſah er wohl ein, aͤußerſt ſchwer herbeizuſchaffen ſein, und auf einen gluͤcklichen Ausgang ließ ſich nur dann zaͤhlen, wenn durchaus kein Zweifel an der Natur des Rechtes Statt finden konnte. Durch noch einige Unterredungen vermochte er auch, ſich von ſeines Vetters volliger Geſund⸗ heit zu uͤberzeugen, ein Punkt, der ſehr wich⸗ tig war, und der durch die kurzen, haſtigen Geſpraͤche, die ſie bisher mit einander gehalten, kaum genuͤgend dargethan werden konnte. Aus⸗ ſchweifung und Unregelmaͤßigkeit der Anſichten, Verkehrtheit des Urtheils, eine krankhafte Reiz⸗ barkeit, und die grenzenloſe Kuͤhnheit, mit wel⸗ cher er uͤber den Konig geſprochen, konnten in der That als Verirrungen von dem gewoͤhnli⸗ chen Gange der Gedanken, Gefuͤhle und Klug⸗ heit gegen ihn zeugen. Unwiſſenheit durfte man bei Jemanden erwarten, deſſen Erziehung durch⸗ aus vernachlaͤſſigt war, und dem man keine Buͤcher hatte zukommen laſſen, doch weit da⸗ von entfernt, natuͤrlichen Stumpfſinn oder Mangel des Verſtandes zu verrathen, hatte er im Gegentheile eine Eigenthuͤmlichkeit und