Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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dieſen Schranken erſcheinen, und mit einem Kriegsmanne in unmittelbare Beruͤhrung kom⸗ men mußte, der als Obrigkeit die Gerechtigkeit mit unerbittlicher Strenge handhabte, und deſſen Mangel an Leutſeligkeit wahrſcheinlich das Vorurtheil und den Abſcheu noch vermehrt hatte, mit welchem das Volk auf alle die blickt, welche es im Beſitze uͤbernatuͤrlicher Gewalt waͤhnt. Dem Schuldigen mußte dieſe Gerichts⸗ halle in der That ein ſchrecklicher Anblick ſein. Die Wand war mit Stahlhauben und Helmen, mit Panzerhemden, Piken, Hellebarden, Mor⸗ genſternen, Streitaxten und Schilden behangen⸗ Doch einen noch ſchrecklichern Eindruck mußte eine hoͤlzerne Tafel machen, welche, dem Ein⸗ gange grade gegenuͤber, den Blicken jedes Ein⸗ tretenden ſich ſogleich darbot, und auf der Abbildungen von Arm- und Fußbloͤcken, von der Peitſche des Buͤttels, den Ketten des Schlie⸗ ßers, ſogar des Kerkers mit ſeinen finſtern Wän⸗ den, und endlich des Galgens, an dem ein Ge⸗ richteter hing, eingeſchnitten waren. Ein ſolcher Apparat, und in deſſen Mitte ein Richter, den der gemeine Haufe fuͤr nicht viel beſſer hielt, als den Boͤſen ſelbſt, war ganz dazu geeig⸗ net, das Gemuͤth des Schuldigen zu zer⸗ knirſchen, und dem Unſchuldigen Furcht einzufloßen. 13*