Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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nicht ganz entmuthigt habe, und ſogar, um ſeinen eigenen Wunden zu beweiſen, daß ſie ihn nicht zum Stillſchweigen zu bringen ver⸗ moͤchten. Dies letztere mag thoricht und uͤber⸗ ſpannt erſcheinen, doch er betrachtete die fran⸗ zoſiſche Pfeilſpitze, welche in ſeinem Fleiſche ſaß, wie einen lebenden Feind, der ſein Blut ſog, und der des Ritters Glauben nach trium⸗ phiren wuͤrde, ſaͤhe er ſein Opfer den Schmer⸗ zen erliegen. Lange Zeit hatte er deshalb ge⸗ gen ſeine Leiden mit wahrem Stoicismus ge⸗ kaͤmpft, doch die Kraͤfte ſeines Koͤrpers, nicht die ſeiner Seele, begannen ihn zu verlaſſen⸗ Er hoͤrte auf zu ſprechen, weil er fuͤrchtete, dieſe Anſtrengung koͤnne ſeine gaͤnzliche Erſchoͤ⸗ pfung beſchleunigen. Den Reſt ſeiner peinvol⸗ len Reiſe legte er ſchweigend zuruͤck, und als die Bedeckung mit den Gefangenen zu Mon⸗ treuil anlangte, konnte der ermattete Sir Gi⸗ les nicht nur nicht ſtehen, ſondern vermochte kaum, irgend etwas von dem wahrzunehmen, was um ihn her vorging.

Da man wußte, daß er ein ausgezeichneter Ritter ſei, und ſeine Begleiter des Herzogs Befehl, ihn gut zu behandeln, puͤnktlich wie⸗ derholten, begegnete man ihm hoͤchſt menſch⸗ lich, ſogar achtungsvoll. Man wies ihm in

dem Hauſe des Gouverneurs eine Wohnung