Niedermetzelung unbewaffneter Bauern Freude zu finden, ſelbſt wenn dieſe Strafe wohlver⸗
dient war, und nicht ohne Mitleid ſah er da⸗ her auf deren Anſtrengungen, ſich durch die Flucht zu retten. Er wußte es wohl, daß dies Bemuͤhen vergeblich war, und daß es ihre Strafe allenfalls verzogern, aber nicht verhin⸗ dern konnte. In der Bruſt des ſtrengen Sir Giles ſtiegen ſolche Gedanken nicht auf. Als die Reuter durch das Waſſer waren, erlangte er ſo viel Gewalt uͤber ſie, ſie auf einen Weg zu fuͤhren, der ſich unter dem Huͤgel hin wand.
Seine Abſicht war, den Fluͤchtlingen in Errei⸗ chung der naͤchſten Anhoͤhe zuvorzukommen, und
wirklich langte er auch auf deren Spitze in eben dem Augenblicke an, in welchem die flie⸗ henden Bauern von der andern Seite die Hohe
erſtiegen. Ihnen blieb jetzt nichts, als auf
ihre Knie niederzufallen, und um Gnade zu flehen. Die Abenteurer wollten eben auf ſie einſtuͤrmen, und Alle ihrer Wuth opfern, Sir Giles aber beſchuͤtzte ſie mit ſeinen Reutern, und erklaͤrte, daß ihnen, wenn ſie auch die groͤßten Boͤſewichter waͤren, dennoch volle Ge⸗ rechtigkeit werden, und nicht Einer beſtraft werden ſolle, der an der Metzelei des vergan⸗ genen Tages keinen Theil genommen habe. Die Wpian⸗ welche herbeigerufen wurden,


