Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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gen aufgeſtellt, und man hatte ſich daruͤber wundern koͤnnen, daß ein Land, welches ſol⸗ chen Gefahren ausgeſetzt war, noch bebaut werde. Aber die meiſten Einwohner waren, wie die ſchottiſchen Grenzbewohner jener Zeit, faſt eben ſo oft der gewinnende als der verlie⸗ rende Theil bei dieſen immerwaͤhrenden Befeh⸗ dungen. Die Nachbarſchaft zwei ſo volkreicher Städte wie Boulogne und Calais, gab Gele⸗ genheit zu bedeutendem Schleichhandel, und da die Nothwendigkeit, dieſe Orte mit Schlacht⸗ vieh zu verſehen, die Weiden in der Regel wohlbeſetzt erhielt, ſo fehlte ſelten die Gelegen⸗ heit zum Pluͤndern bei den Streifzuͤgen der einen oder der andern Parthei. Menſchen ſo⸗ wohl, als Thiere wurden fuͤr willkommene Beute angeſehen; entweder bekam man fuͤr jene Loͤſegeld, oder man verkaufte ſie als Sclaven. Die Landbewohner vereinigten ſich bei ſolchen Unternehmungen, in der Hoffnung des Pluͤnderns, gewoͤhnlich mit den Soldaten, und waren in der That nur wenig beſſer, als unternehmende Freibeuter. Dabei hatten ſie die ganze Rohheit und Grauſamkeit, die ein ſolches Leben nothwendig erzeugen muß, und verdienten alſo kaum das Mitleid, das ein oberflächlicher Beobachter ihnen geſchenkt ha⸗ ben wuͤrde.