Teil eines Werkes 
1. Theil (1855)
Entstehung
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beköſtigt und in Krankheiten wohl gepflegt werden ſoll.

Ihr habt mehr als das.

Nein, Herr. Wir bekommen kaum die Hälfte der uns gebührenden Ration. Was man uns giebt, iſt ſchlecht bereitet und zum Theil verdorben, ſo daß man von dem Genuſſe krank werden muß. Wenn wir beſcheiden unſer Recht verlangen, wer⸗ den wir geſtoßen und verhöhnt. Wenn wir den nöthigen Raum begehren, um zu gehen und zu ſtchen und unſere Arbeit zu thun, geſchieht daſſelbe. Unſere Kranken werden von einer Ecke in die an⸗ dere geſtoßen, und der Doktor bekümmert ſich nicht um ſie. Unſere Weiber und Töchter leben in To⸗ desangſt vor der Rohheit Eurer Leute; unſer thum iſt nicht ſicher vor gewiſſenloſen Diben

Der Capitain hörte mit ſteigender Wuth dieſe Beſchuldigungen, welche wochenlange Marter die⸗ ſem ſonſt ſo ruhigen Mann auspreßten, und rief:

Noch ein Wort aus dieſem Munde, und ich will ihn ſchließen für alle Zeit! Haſt Du mich ver ſtanden, Rebell?

Ich wiederhole, was ich geſagt, und verlange, daß Ihr thut, was das Geſetz uns zuſpricht.

Geſetz! rief Capitain und ſchlug ein