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„Erlaubt, Herr. Es weht noch keine Flagge von der Gaffel ab, und das Gebetbuch iſt nicht zur Hand, wie es das Geſetz vorſchreibt.“
„Zum Teufel mit Euerem Geſetz!“
„Und was ſoll ich mit Euerer Genehmhaltung
in das Rapportbuch ſchreiben?“
Der Capitain ſah ſeinen Offizier an, als wollte er ihn durchbohren, dann aber ſagte er grollend: „Thut, was Ihr wollt; nur macht raſch, damit klar Deck wird. Ich will nichts mit dem Alten zu thun haben.“
Er ging hinunter. Die Flaggen wurden auf⸗ gezogen und das Schiff beigelegt. Der Oberſteuer⸗ mann trat zu der Leiche und las aus dem Buche, das der Kajütenwächter ihm brachte, gedankenlos ein beliebiges Gebet. Zwei Matroſen ſtanden rechts und links von der Leiche, um ſie hinaus zu lant⸗ ſchen. Der Eine gähnte, der Andere ſteckte gleich⸗ gültig ein Stück Tabak in den Mund. Als der Offizier das Buch zuſchlug, winkte er mit der Hand, und die Leiche flog über Bord. Es war ein hei— mathloſer Burſche, der an Bord gekommen war, um eing Heimath jenſeits des Oceans zu finden Er fand ſie auf demſelben.
„Braßt voll!“ rief der Offizier. Die Segel


