Teil eines Werkes 
1. Theil (1855)
Entstehung
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eine Geige hervor und ſpielt eine feierliche Me⸗ lodie. Ein alter Schulmeiſter, der ſeine Gemeinde auf der Wanderung von der alten zur neuen Welt nicht verlaſſen hat, tritt in den Kreis derſelben und ſtimmt aus voller Bruſt an:

Nun danket Alle Gott, Mit Herzen, Mund und Händen!

Alle fallen ein und die leiſe Briſe trägt die feier⸗ lichen Klänge von Welle zu Welle.

Aergerlich geht der Capitain auf und ab. Er möchte irgend ein Donnerwetter dazwiſchen werfen, aber ein unwillkührlicher Schauer hält ihn ab und er zerdrückt den Fluch zwiſchen den Zähnen.

Seine Matroſen ſind nicht ſo furchtſam. Sie

närren und lachen, ſie ſchimpfen und ſtoßen. Als aber nichts die Andacht der kleinen Gemeinde zu ſtören vermag, ſchleppen ſie den Geigenſpieler mit ſich vor den Fockmaſt und quälen ihn ſo lange,

bis er ihrem Drängen nachgiebt, und einen wilden

Tanz aufſpielt.

Hurrah! brüllt der tolle Haufen und ſün blind in das Gedränge. Jeder ergreift eine Dirne und dieſe mögen wollen oder nicht, ſie müſſen