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wilde Hai, der ſtets in die Kielwaſſer der Schiffe ſteuert und nach Beute ſpäht, taucht empor aus der Fluth. Wilder Kampf beginnt um die blutige Beute. Sie fliegen hin und wieder, auf und ab. Und wenn ſie dabei mit ihren Rücken die Planken des Schiffes ſtreifen, dröhnt ein leiſes Zittern durch den willenloſen Rumpf.
„Der war hin!“ ſagt der Schaluppenmeiſter, der vertrauteſte Freund des Erſchoſſenen.„Aber verlaſſe mich Gott, wenn ich das hinnehme. Ich will nicht ruhen, bis ich des Mörders Blut fließen ſehe, und wenn Ihr rechtſchaffene Kerle ſeid, müßt Ihr mir darin beiſtehen.“
„Wir wollen's!“ ruft ein Anderer.„In die⸗ ſer verdammten Windſtille müſſen wir doch alle— ſammt zum Teufel fahren. So ſollen ſie denn auch bis dahin nichts voraus haben. Ruft es aus, oben und unten, am Steuerbord, wie am Backbord! Krieg der Kajüte!“
„Krieg der Kajüte!“ rufen die heiſeren Kehlen und ſtürmen nach allen Seiten hin aus einander.
Der Capitain ſtand auf und entließ ſeine Of⸗
fiziere:
„Mit Gott, Ihr Herren. Wir ſind nur ein geringes Häuflein gegen die wüthende Schaar.
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