Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
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den dehnt ſich unſere Macht! Wir reichen bis zur äußerſten Thule, wir ſtrecken unſern Arm über das Meer bis nach Indien. Wer wäre tollkühn genug, ſich in einen Kampf mit uns einzulaſſen? Aber weiſe iſt, der unſere Hand ergreift, die wir zum Frieden bieten! Ich biete ſie Euch! Nehmt ſie an, und keinen Streit mehr, ſo lange wir hier bei einander ſind! Laßt uns vielmehr den edlen Weinen unſeres Wirthes die ge⸗ bührende Ehre erzeigen, und trinken auf das Wohl und Gedeihen aller ſeebefahrnen Nationen in Süd und Nord, in Oſt und Weſt!“

Mit großer Bereitwilligkeit ward dieſer Toaſt von allen Anweſenden getrunken, und die Einigkeit war auf eine bewundernswürdige Weiſe wieder hergeſtellt. Alles ſchaarte ſich nun um den Engländer, der das kühne Zauberwort geſprochen, und Jedermann ſuchte ihm ir⸗ gend ein freundliches Wort zu ſagen. Ohne Murren erkannte Jeder Englands Uebermacht zur See an, und einzelne Namen wurden genannt, die ſich in der Marine jenes Landes ausgezeichnet; ihre Großthaten wurden erzählt und mit gebührendem Lobe gedacht.

„Ja,“ ſagte der Brite, und lehnte ſich behaglich in ſeinen Seſſel zurück, willig den Tribut der Huldi⸗ gung empfangend, den man dem Uebergewicht ſeines Volkes zur See darbrachte,„ja, es iſt wahr, England

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