Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
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rine⸗Soldaten aufgeſtellt, ſie ſchultern das Gewehr und ſchauen gleichgültig drein. Der letzte Schimmer des Abendrothes iſt längſt verglommen, der Mond iſt auf⸗ gegangen und miſcht ſein ernſthaftes Licht in dieſe eigenthümliche Scene. Die Officiere kommen aus der Kajüte und begeben ſich nach dem Backbord des Quar⸗ terdecks, der Marine-Officier tritt zu ſeinem Soldaten die Kadetten lehnen am Gangſpill.

Der Capitain betritt das Verdeck. Auf ein Zeichen des Marine-Officiers wirbeln die Trommeln und die Soldaten präſentiren das Gewehr. Der Capitain lüf⸗ tet den Hut und dankt ſchweigend.

Die Glocke läutet zum Gebet.

Feierlich ſammelt ſich jetzt Alles um den Schiffspre⸗ diger, der mit einthniger Stimme die üblichen Gebete ſpricht; er empfiehlt das Schiff und ſeine Beſatzung dem Schutze deſſen, der die Winde feſſelt und den verſchlin⸗ genden Wellen zuruft: Bis hierher und nicht weiter. Er erhebt die Hände zum Segen und die wettergebräun⸗ ten Seeleute beugen unwillkührlich das Haupt.

Da ſtürzt athemlos, bleich, mit geſträubtem Haare ein Halbmatroſe von dem Lazareth herauf, durchdringt den Kreis der Beter, ſchreit mit herzzerſchneidendem Tone:„Feuer!“ und ſtürzt ohnmächtig zuſammen.

Feuer! Ein Schrei des Entſetzens ertönt, der Pre⸗