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Damit lief Lars Anders fort und der Doktor mußte ſich von ſeinen Leuten in's Haus bringen laſſen. Gleich nachher kam der rechte Wagen, der ihn zum Feſte ab⸗ holen ſollte, aber der reiche Anzug war verdorben und der Doktor ſo zum Tode erſchreckt worden, daß er zu Hauſe bleiben mußte, und die ihm zugedachte Ehre nicht annehmen konnte.
„Das ſind lauter Toll- und Dummheiten,“ brummte Meiſter Emanuel,„und es lohnt ſich gar nicht der Mühe, darum ein ſo langes Geſpinnſt abzuwickeln. Der Burſche war ein Taugenichts während ſeines gan⸗ zen Matroſenſtandes, der voll Kniffe ſteckte, und wenn er nicht ein ſo tüchtiger Seemann geweſen und nachher ein ſo reſpectabler Kerl geworden wäre, hätte ich ihm kaum das Glück gönnen mögen, das er in der Welt gemacht hat.“
„Ich habe davon gehört!“ antwortete Niklas.
„War einmal ein reicher Kaufmann in Rotterdam, der liebte auch einen guten Spaß und ſeine ſchöne Tochter nicht minder. Eines Tages, als mehrere Ca⸗ pitaine bei ihm zur Tafel waren, kam die Rede auf Muth und Unerſchrockenheit, ſo wie auf Gegenwart des Geiſtes, die der Seeman beſitzen müſſe, wolle er anders ſein Gewerbe mit Ehren betreiben. Das wurde von den Männern mit großer Ernſthaftigkeit behandelt, als


