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beiden Alten, am Boden ausgeſtreckt und waren zum Tode erſchöpft; zwiſchen ihnen aber kniete die ſchone Tochter bleich und unbeweglich, wie eine Marmorfigur anzuſchauen; ſie war ſelbſt hülflos und bemühte ſich vergebens, den Aeltern Hülfe zu bringen.
Als ſie mich erblickte, ſprang ſie auf; aber die Er⸗ ſchütterung des Schiffes war ſo heftig, daß ich zu ihrer Unterſtützung herbeikam, und das in meinen Armen hielt, was mir als das Köſtlichſte auf Erden erſchien. „Wo iſt mein Bruder?“ ſtammelte ſie.
Ich war nicht im Stande, ihr etwas zu antworten; um keinen Preis hätte ich dem lieblichen Kinde ſagen können, was geſchehen war. Ihre Augen hingen an meinem Mund und als ich nicht ſprach, fragte ſie dringender:„Wo iſt mein Bruder?“ Als ich auch nun nicht antwortete, wurde ſie noch bleicher als zuvor; ſie klammerte ſich feſt an mich an und ſchrie:„Er iſt todt! Sage mir, Mann, daß er todt iſt, und daß jener Böſewicht ihn gemordet hat.“
Als ich dies horte, hielt ich mich verbunden, die Wahrheit zu ſprechen und ſagte, daß ihn die See über Bord geriſſen habe. Die Alten, obgleich ſie unbeweg⸗ lich lagen, hatten doch Alles verſtanden und ich ver⸗ nahm ein herzzerſchneidendes Wimmern.
„Mein Bruder!“ rief das Mädchen, und ein Strom


