Hexen⸗Bootsmann.
„Allen meinen Glauben ſetze ich auf Gott und alle meine Liebe ſchöpfte ich aus Ihm. Er ſpricht zu mir in dem Brauſen der Wellen und in dem Heulen des Sturmes; ich falte ver⸗ trauensvoll die Hände, denn Er hat mich noch nie verlaſſen.“
Mit dieſem frommen Spruche, den ich in mancher Stunde des Leidens und der Gefahr gebetet habe, will ich auch dieſes Loggbuch beginnen. Er ſoll ſeine Schutz⸗ macht ſein und es vor unreinen Gedanken bewahren.
Wie ich ſo ſitze in der Einſamkeit, iſt mir wohl ums Herz, und die Thränen, die mir über die Backen rinnen, machen mir das Gewiſſen nicht ſchwer; ſie ſind den Er⸗ innerungen meines vielfach bewegten Lebens geweiht. Dieſe Erinnerungen will ich dieſen Blättern anvertrauen; es ſoll meine letzte Arbeit ſein, nach ſo vielen Erfah⸗ rungen, ſo vielen Leiden und Kämpfen während eines langen und ruheloſen Lebens. Sie ſind ja Alle nicht mehr, mit denen ich einſt Freude und Leid getheilt; ſo rufe ich ſie denn in mein Gedächtniß zurück, und wenn ich ſie noch ein Mal geſehen, vertraue ich auf den himm⸗ liſchen Vater, der mir ſo oft geholfen, daß er meine müden Augen ſchließen und mich eingehen laſſen wird zu ſeiner Herrlichkeit.
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