Dieſe indirekt an die Gefährten des Prie⸗ ſters gerichteten Worte zeigten ihnen vermuthlich an, was ſie zu thun hättenz denn kaum hatte er ſie ausgeſprochen, als zwei andere Maͤnner, die ſich gerauſchlos Felix genähert hatten, ihn heftig
zbei den Armen ergriffen, den Prieſter unter ihm hervorzogen und ihm ſelbſt in dem nemlichen Augenblicke die Arme auf den Ruͤcken banden.
Der Prieſter forderte, ſo wie er ſich aufgerichtet hatte, Licht; ſogleich erſchien ein Mann mit einer Fackel, der aus einer uͤber der Thuͤre angebrachten Hoͤhlung hervortrat, und auf Stufen herabſtieg, welche ganz grob nur in den Felſen gehauen wa⸗
ren. Die Fackel, die er trug, beleuchtete nun die fremden Menſchen, in deren Haͤnden ſich Felir und
Julia jetzt befanden. 9 Der Prieſter, der von Felir zu Boden gewor⸗ fen worden war, und der den andern zu befehlen
ſchien, zeigte in ſeinem Geſichte weder jene rohe
Dummheit noch jenen blinden Fanatismus, den
Felir bei dem Vollſtrecker eines ſo gewaltſamen
Angriffs zu finden erwartete. Seine Geſtalt war
edel, ſie trug zwar den Ausdruck von Heftigkeit,


