doch einigen Troſt in der Gewißheit, daß ſie aus dieſem Grabe gerettet waren.
Ein längerer Aufenthalt zu Heſodunum wuͤrde ſie dem Ziele ihrer Nachforſchungen nicht naͤher gebracht haben. Mit herzzerreißendem Schmerze ließ ſich daher Sylvia bewegen, das Fahrzeug zu beſteigen, um, ohne ihren Sohn und ihre junge Freundin, den Weg nach No⸗ viliacum zuruͤck zu machen. Ehe ſie jedoch das ufer verließ, wurden die beſten Anſtalten ge⸗ troffen, um die begonnenen Nachforſchungen mit Thätigkeit fortzuſetzen. Ein Poſten von Legio⸗ nariern wurde zu Heſodunum zuruͤckgelaſſen, um die Raͤuber zu uͤberfallen, im Fall ſich vielleicht einige von ihnen wieder bei den unterirrdiſchen Gängen ſehen laſſen ſollten; zwei Truppe von denſelben Soldaten ſchifften unter den Befehlen des Diocles an beiden ufern der Loire herab und beobachteten auf das genaueſte den Sand an denſelben, um vielleicht die Spuren einer Landung zu entdecken. Boten waren nach allen Richtungen ausgeſandt, Nachrichten auf allen Doͤrfern eingezogen und bedeutende Belohnungen


