Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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und ſelbſt wenn ſie ihn erfahren hatten, ſetzten ſie ihre Unterhaltungen nur mit noch leiſerer und beben⸗ der Stimme fort. Eudorius, der durchaus nicht ſchlafen konnte, hoͤrte mit Zittern und Grauſen dieſe verſchiedenen Erzaͤhlungen an. Faſt auf die Erde geduckt, kroch er, den Kopf wunderlich mit Tuͤchern umhuͤllt, bis in den Kreiß, den die Schif⸗ fer um das Feuer bildeten; allein bei dem gering⸗ ſten Geraͤuſch zog er ſich ſchnell zuruͤck, wie eine Schildkröte ſich erſchrocken in ihre Schalen zuruͤck⸗ zieht, und dann verſchwand er unter dem Haufen von Schlyiern und Kiſſen, womit er ſich uͤber⸗ deckte.

Dumnorir und Diocles, der Eine gewohnt, immer im Freien zu leben und ſeinen Heerden zu folgen, der Andere unter ernſtern Gefahren bei den Heeren, waren bei weitem weniger der Furcht zu⸗ gaͤnglich, deren Gegenſtand nur ſie ſelbſt waren; allein dafuͤr nahmen ſie um ſo innigern Antheil an dem Ereigniſſe, welches ſie eben an dieſer Stelle feſthielt. Die Liebe des Diocles zu ſeinem Herrn, des Dumnorir zu ſeiner Herrin, waren bei Einem wie bei dem Andern das ſtaͤrkſte und tiefſte ihrer