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Schiffer und vier bis fuͤnf Diener. Diocles und Dumnorix hatten faſt den ganzen Tag in den Ruinen von Heſodunum zugebracht, und keiner von ihnen hatte daſelbſt ein lebendiges Weſen an⸗ getroffen, keiner von ihnen hatte auch nur neuere Spuren eines Menſchen entdeckt.
Allein Dumnorir hatte ehedem ſeine Heerden in die Nachbarſchaft dieſer Ruinen getriebenz mehr als einmal hatte er ſich in dieſe unterirrdi⸗ ſchen Gewölbe gefluͤchtet, um waͤhrend der Hitze des Tages daſelbſt auszuruhen. Er erinnerte ſich, wie er ſagte, noch ganz deutlich, daß dieſe Ge⸗ wölbe nicht blos aus einem einzigen gerade fort⸗ laufenden Gange beſtaͤnden, ſondern daß ſie meh⸗ rere Verzweigungen haͤtten, welche eine Art von Labyrinth bildeten. Er verſicherte ferner, daß er ſie bald offen, bald geſchloſſen geſehen habe, und daß an derſelben Stelle, wo man vor Kurzen nur einen dichten Felſen erblickt, bald nachher eine Oeffnung ſichtbar geworden ſey, welche in weite Entfernungen, bisweilen bis zum Ufer der Loire gefuhrt habe,


