Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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Stelle umkehren und baher bald an der obern Thuͤre des Schloſſes erſcheinen wuͤrden. Die Schiffer, welche auf Sylviens Geſchrei herbeige⸗ kommen waren, machten ſich auch ſogleich nach dieſer Thuͤr auf den Weg, um ihnen zu begegnenz mit einer unbeſtimmten Unruhe beſchleunigten ſie ihre Schritte, indeß Sylvia die Stelle nicht ver⸗ laſſen wollte, wo ſie ihre Kinder hatte verſchwin⸗ den ſehen und wo ſie ſich ſchmeichelte, ihre Stimme wieder zu hören und von ihnen zu vernehmen, was ſie zu ihrer Rettung thun ſollte.

Die Schiffer hatten ſich wirklich der größten Eile befleißigt, und doch duͤnkte es Sylvien eine Cwigkeit, ehe ſie zuruͤck kamenz ſie legte das Ohr an den Felſen, dann ging ſie bis zum Ende des Weges, wo ſie die Thuͤr des Schloſſes ſehen konn⸗ te; allein unterdeſſen mußte Eudoxius horchen, damit nicht das geringſte Geräuſch, der teiſeſte Ton, der aus dem Innern der Höhle käme, ihnen entgehen moͤchte.

Endlich erſchienen die Schiffer wieder, ſie

ſprachen lebhaft mit Dumnorir und Diocles, welche