Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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allein zuſammen ſeyn koͤnnten, daß man ſie bald beobachten und mißtrauiſch bewachen, ja, wohl gar fuͤr immer trennen werde. Unwillkuͤhrlich blieben ſie ſtehen, ſie ſchienen ſich immer noch lan⸗ ge nicht Alles geſagt zu haben, was ſie ſich zu ſagen hatten, und gewaltſam ſuchten ſie die letzen Au⸗ genblicke des Gluͤckes feſthalten zu wollen, das ihnen zu entſchluͤpfen drohte. Obgleich Sylvia langſam ging, hatte ſie doch einen ziemlichen Vorſprung vor ihnen gewonnen; mehrere Male hatte ſie ſich umgeſehen, um ſie zum ſchnellern Vorſchreiten zu ermahnen, und als ſie nun an der Oeffnung des Souterrains noch einmal ſich um⸗ kehrte, um ſie zu rufen, wie groß war da ihr Erſtaunen und ihr Schreck, als ſie die lange, lange Hoͤhle hinter ſich verſchloſſen ſahe!.... Schnell eilte ſie nun mit dem Eudorius hin zu dem Hinderniſſe, welches ihr die Ausſicht benahm, aber es war keine Thuͤr, ſondern ein ungeheures Felſenſtuͤck, welches, auf einer Art von Angel ſich drehend, vermittelſt unſichtbarer Einrichtungen die Hoͤhle verſchloß oder oͤffnete, je nachdem es ſich

von dieſer oder der andern Seite drehete, und das