Gluck verdankten, ſich nach einer Abweſenheit, die ihnen ſo lange vorkam, wieder zu ſehen.
Man hatte von Noviliacum kalte Speiſen und Wein herbei gebracht, und Eudorius ſorgte nun dafuͤr, daß das Mahl bereitet und auf der Platte⸗ forme aufgetragen wuͤrde, wo ſie ſich zuerſt wieder getroffen hatten, und von der man einer ungemein weiten Ausſicht genoß. Julia weigerte ſich nun nicht laͤnger, die Schoͤnheit der Gegend zu bewun⸗ dern, die entfernteſten Punkte, die man ihr an⸗ gab, mit den Augen aufzuſuchen, und den Ab⸗ hendlungen oder Geſchichten, welche Eudopius vortrug, ein geneigtes Gehör zu ſchenken. Alles, ₰ was ſie ſahe, ſahe ja Felix auch; Alles, was ihr Gefuhl erregte, weckte ein entſprechendes auch in Felir Herzen. Dieſer wurde befragt uber das, was er zu Soiſſons geſehen und vollbracht hatte; ſeine Mutter und ſeine Freundin erzählten abwech⸗ ſelnd die Geſchichte ihrer Einſamkeit, ihrer Par⸗ thie nach den Ufern des Cher, ihrer Schreckniſſe in dem Schloſſe des Rutilianus, und Julia be⸗ b ſonders gedachte umſtändlich des nächtlichen Ge⸗ ſichts, welches ſich ihr gezeigt hatte. Als ſie ſo


