Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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hatten ſich auf dieſem Beſitzthume immer nur ſelten und kurze Zeit uͤber aufhalten koͤnnen. Der erſtere, der Senator Fulvius Florentius, war zu Majorian's Zeiten nach Rom berufen worden. Dieſer tugendhafte Kaiſer, den man mit vollem Rechte den letzten Römer nennen könnte, hatte den Florentius bald im Rathe bald im Felde ge⸗ braucht, er heiligte in ſeinen Augen die Sache des Vaterlandes, und als er ermordet wurde, fuhr Florentius fort die ünabhaͤngigkeit Roms zu ver⸗ theidigen, ohne ſich darum zu kuͤmmern, wer der Monarch war, in deſſen Nahmen die Befehle gegeben wurden. Damals war es achtzehn Jah⸗ re, daß er dem Kaiſer Julius Nepos nach Dal⸗ matien folgte, und da er den Fall des Reichs vorausſahe, der auch nur noch um zwey Jahre verſchoben wurde, hatte er ſeine Gemahlin und ſei⸗ nen einzigen, erſt acht Jahr alten, Sohn nach Gallien zuruckgeſchickt, indeß er ſich ſeloſt nach Conſtantinopel begab, um den Kaiſer Zeno zu bitten die Vertheidigung des Oecidents zu uͤber⸗ nehmen.

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