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Wir haͤtten nicht nothig gehabt zu erſchrek⸗ ken, es war der Lootſe, der uns bis zur ro⸗ then Tonne*) das Geleit geben ſollte.
„Guten Abend, Ihr Herren,“ fing der Ein⸗ tretende an,„ich komme wie ein zweiter Ni⸗ codemus bei der Nacht. Der Wind iſt endlich nach Suͤd⸗Oſt gelaufen, bleibt er ſo bei, ſo muͤſſen wir morgen Mittag unter Segel. Es iſt doch alles in Ordnung?“
„Alles!“ erwiederte der Steuermann.
„Nun denn, ſo halten Sie ſich bereit; mor⸗ gen um eilf Uhr, wenn ſich der Wind nicht wieder dreht, bin ich an Bord. Gute Nacht.“ Der Lootſe ging, auch mein Steuermann ging zur Ruhe, ich dachte noch uber alles nach, was ſich in dieſer letzten Zeit mit mir ereignet hatte, erſt ſpaͤt gegen Morgen ſchlief ich ein.
*) Das Fahrwaſſer der Elbe iſt mit weißen und ſchwarzen Tonnen belegt, die letzte dieſer Tonnen, welche da liegt wo die Elbe ſich in die Nordſee er⸗
gießt, iſt eine rothe. Bis dahin begleiten die Lvot⸗ ſen die in Sre gehenden Schiffe.


