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Unbefangen nahm Georg das Glas, ſtieß mit mir an und leerte es in einem Zuge. Er verzog keine Miene und blieb ruhig und gelaſſen wie zuvor. Nun wurde es mir zur Gewißheit, daß mir der Fremde einen unrech⸗ ten Namen genannt habe. Welche Abſichten aber konnte er dabei gegen mich, den ganz Un⸗ bekannten, haben? Neue Raͤthſel. Mein Steuermann redete jetzt uͤber gleichguͤltige Ge⸗ genſtaͤnde mit mir, holte ſich uͤber manches meinen Rath, verlangte mein Gutachten uͤber gemachte Anordnungen, und brachte neue in Vorſchlag.
Allmaͤhlig ging uns das Geſpraͤch aus, wir ſaßen ſtumm einander gegenuͤber.„Sind Sie, lieber Steuermann,“ unterbrach ich die Stille,„ſind ſie ſchon lange in Ham⸗ burg?“
„Drei Monat,“ antwortete er.
„Drei Monat,“ wiederholte ich langſam, „und doch iſt es mir, als haͤtte ich Sie erſt


